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Für Netzwerkpartner:innen...

Informationen

In Folge möchte ich Euch gerne über Vorteile, Mehrgewinne, Aufgaben, Möglichkeiten und Funktionen der Zugehörigkeit im Netzwerk informieren.

Das Hospiz- und Palliativnetzwerk bietet seinen Partnern:innen, ambul. und stationären Einrichtungen, ärztlichen Praxen, Pflegediensten, Beratungsstellen…  vielfältige Vorteile. Diese  stärken nicht nur die eigene Arbeit , sondern verbessern auch die regionale Versorgung schwerkranker und sterbender Menschen.


Zusammenarbeit und Vernetzung:

  • Es findet ein Austausch zwischen den verschiedensten Anbieter:innen/Akteure:innen einer Versorgung/Begleitung statt.
  • Alle Partner:innen bekommen Einblicke in Expertisen Einzelner, somit können Schnittstellen in einem Versorgungskonstrukt verbessert werden.
  • Durch eine gute Kommunikation kann koordinierter, ganzheitlicher und effizienter gehandelt werden.
  • Ein breitgefächertes Netzwerk ermöglicht unterschiedlichste Bedarfe und Wünsche abzudecken.

→  zu wissen welche Angebote gibt es regional, welche Bedarfe können durch welche Versorger:innen abgedeckt
    werden oder wer hat gerade freie Kapazitäten für eine Versorgung oder Begleitung?

 

Öffentlichkeitsarbeit und Präsenz:

  • Alle Netzwerkpartner:innen haben eine Multiplikatorenfunktion, dies bedeutet Wissen und Informationen über die Hospiz- und Palliativarbeit zu teilen.
  • Das heißt Wissen weitergeben an Begleitende,  Betroffene, An- und Zugehörige, sowie an Interressierte.
  • Mit allen Themen um und über die Hospiz- und Palliativarbeit, sowie den damit verbundenen Fragen, muß offener und selbstverständlicher umgegangen werden.
  • Alle Netzwerkpartner:innen sollten mithelfen Befangenheit, Scheu und Ängste zu nehmen, sich mit Themen Tod, Sterben, Begleitung, letzten Wünschen und Trauer auseinanderzusetzen.
  • Auch heute nach 30 jähriger Arbeit des “Hospizverein für Stadt und Landkreis Kaiserslautern e.V.”, sind dies  alles immer noch Tabuthemen.
  • Gespräche darüber zu führen, sich auszutauschen und Wünsche zu äußern -  ist oftmals selbst innerhalb der Familien und im nächsten Umfeld, sehr schwierig. Es wird verdrängt oder auf später verschoben.
    So sind Betroffene oft alleine mit ihren Gedanken und Gefühlen sowie auch Pflegenden, Versorgenden, und Begleitende mit Sorgen und Ängsten.
  • Hilfsangebote der Hospiz- und Palliativarbeit  haben immer noch den Status “nur etwas für die letzte Begleitung, am Lebensende” zu sein. Eine selbstbestimmte Versorgung von Diagnosestellung, bis Zuletzt ist unser Ziel.
  • Die Präsenz unserer Arbeit in der Öffentlichkeit ist wichtig, um Vertrauen zu gewinnen: “Hier gibt es Hilfe und Antworten auf meine Fragen”.  

  Angebote und Versorgungsmöglichkeiten vor Ort sollten allen bekannt sein, so können Betroffene frühzeitig auf 
     Möglichkeiten bzw. Ansprechpartner:innen, aufmerksam gemachen werden. Dies ist z.B. besonders wichtig bei
     palliativen Diagnosestellungen von Haus- oder Fachärzten:innen sowie bei Erstgesprächen in der Pflegeversorgung.
     Den Menschen einen guten letzten Weg aufzuzeigen, ist nur durch ein gutes Zusammenwirken innerhalb unseres
     Netzwerks möglich.
     Betroffenen, sowie Angehörige und “Weggefährten”, sollen sich gut aufgehoben, umfaßend begleitet und nicht alleine
     gelassen fühlen.

 

Fortbildung und Weiterentwicklung:

  • Durch Fortbildungen, Präsenztreffen und unsere Plattformen im Netz, haben wir die Möglichkeit zum ständigen Austausch. Wir können neues Wissen , relevante Informationen und Termine weiterer Fortbildunsangebote untereinander kommunizieren - und das auf kurzen Wegen.
  • Eine bessere Koordination und Abstimmung mit anderen Berufsgruppen, Diensten und Einrichtungen ist möglich, da Allen die Kompetenzen jedes Einzelnen bekannt sind.
  • So werden regionale Versorgungsstrukturen gestärkt, weiter ausgebaut und Qualitätsstandards verbessert.
  • Kontinuität und Qualität einer Versorgung / Begleitung ist somit gewährleistet.
    Dies vermittelt Betroffenen und Begleitenden Sicherheit - Sie fühlen sich gut beraten, um- und versorgt.
  • Auch spezielle Fallbesprechungen innerhalb des Netzwerks können bei der Erarbeitung eines Versorgungsplanes nützlich sein. Diese sind auch in einem kleinen, patientenbezogenen Kreis möglich.
  • Im Netzwerk gibt es klare Ansprechpartner:innen für die oftmals doch sehr komplexen Pflege- und Versorgungssituationen - und dies über kurze Wege, was allen viel Zeit erspart.
  • Es werden gemeinsame Lösungen gesucht, Verantwortlichkeiten aufgeteilt und Kompetenzen gebündelt was letztendlich zu einer höheren Handlunssicherheit führt.
  • Durch einen Zugewinn neuer Netzwerkpartner:innen versuchen wir immer neue Ideen, aktuelle Fragen, vielfältige Kompetenzen und breitgefächertes Wissen einzubringen.

 Netzwerke schaffen Verbindungen zwischen Menschen, Professionen und Perspektiven. 
     Sie ermöglichen eine Versorgung welche nicht nur fachlich richtig, sondern auch menschlich stimmig ist. 
     Stimmig im Sinne unserer hospizlichen Arbeit!

 

Es geht nicht darum dem Leben mehr Tage zu geben, 
sondern den Tagen mehr Leben.

Cicely Saunders

 

   Hier die Downloads zur Kooperationsvereinbarung und zum Bogen der Datenabfrage für die Homepage.